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Inzidenzzahlen vom RKI stimmen nicht mit den gemeldeten Zahlen des Landkreises überein

Das Landesamt für Gesundheit gibt als Grund einen Übermittlungsfehler ans RKI an.

Die Inzidenzzahlen, die das Robert-Koch-Institut heute für den Landkreis Günzburg offiziell mit „14,2“ angegeben hat, stimmen nicht mit den Zahlen überein, die der Landkreis errechnet und übermittelt hat. Laut dem Landkreis Günzburg steht die Inzidenz heute bei 23,6. Das gibt auch das „Landesamt für Gesundheit“ (LGL) an.

Auf Nachfrage des Landratsamtes beim LGL stellte sich heraus, dass „aufgrund von technischen Problemen (..) gestern Abend die Meldedaten nicht vollständig vom LGL an das RKI übermittelt“ wurden. Die Probleme sind laut LGL jedoch mittlerweile behoben. Alle Daten seien heute früh an das RKI übermittelt worden. Damit steht fest, dass die Übermittlung vom Landratsamt ans LGL einwandfrei verlief. Die Informationskette läuft wie folgt: Das LGL prüft die von den Landratsämtern gemeldeten Zahlen standardmäßig auf Unregelmäßigkeiten und stellt dann die korrekte Inzidenzzahl online. Zugleich leitet es die von den Landratsämtern übermittelten Zahlen sofort an das RKI weiter, die dort veröffentlicht werden. Da das LGL übermittelte Zahlen erst einmal prüft, veröffentlicht es zwar auch die Inzidenzzahlen – die aber entsprechend später als das RKI. Dafür sind die Zahlen des LGL bei Veröffentlichung bereits auf etwaige Fehler geprüft.

Warum sind die Zahlen des RKI wichtig? Es sind die Zahlen, die als Referenz herangezogen werden, wenn über „Inzidenzzahlen“ gesprochen wird. Regelungen und Maßnahmen sind einheitlich an die Zahlen des RKI gebunden.

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